Über heute

Heute wollte ich einfach einmal über heute schreiben. Aber vielleicht ist das schon der Anfang vom Ende oder dass ich und das könnte das Problem überhaupt sein (vielleicht schreibe ich auch einfach einmal über über, aber das ist mir dann vielleicht doch etwas zu hoch), dass ich immer bevor ich auch nur den leisesten Anfang gemacht habe schon längst über alles mögliche hinaus bin. Da ist man manchmal schon ganz schön am Ende.

Aber genug jetzt der Geistreichigkeiten. Nein, doch nicht. Ich hoffe ja dass es stimmt, dass man nicht nur immer sich selbst nur hintergeht, sondern sich, so ein ganzkleinwenig kennt man sich ja doch mit sich aus, auf dem Weg hintenrum schon ab und an eine kleine Fußangel einbaut – oder, es gibt liebe Leute, die einem, manchmal sind es auch die schlimmsten Drecksäue, den man eigentlich die Pest an den Hals wünscht, und die einem darin übrigens auch in nichts nachstehen, ein Bein stellen (benspænd wäre da das dänische Stichwort, das uns als wachen lesenden Menschen dieser Artikel geläufig ist), dass man stolpert und herumtorkelt, flucht, sich und andere verwünscht (vorzugsweise etwa an einen anderen Ort), sich auch das eine oder andere verstaucht oder zerrt oder prellt oder ähnliches. Das ist aber alles nicht der springende Punkt, man kommt in glücklichen Momenten so in Bewegung, dass man einfach nicht mehr wie vorher stillstehen kann. Man hat keine Ahnung wie und warum und wohin und wozu und auf falsch und richtig pfeift man versuchsweise aber vor allem hofft man, dass es bitte und verdammt nochmal, ums Verrecken

W E I T E R

G E H T.

Weiter geht.

(P.S.: Die wachen Menschen, die diesen Artikel hier lesen, werden einige Regelverstöße im Zuge seiner Entstehung mutmaßen. Ihrer kognitiven Spannung sei Abhilfe geschaffen durch mein festes und entschiedenes: Ja, so war es.)

Eine Antwort schreiben

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.