Vorbereitung?

„Vorbereitung“ ist ein ganz und gar lustiges Wort, vor allem, wenn es in Negation verwandt wird. Ist ein Text ohne Vorbereitung möglich? Ich sage: Niemals im Leben! und auch das GAnze an sich is doch ohne Vorbereitung undenkbar! Da springt man ins Lebven, nein wird hineingeschleudert. Vorbereitet. Im Schoß der Mutter und so. Alles, was ist, ist doch letztlich vorbereitet. Fragt sich, von wem. Vorbereitung ist eine notwenndige Bedingung für Sinn. Ohne einen Vorbereiter ist doch alles Denken und Handeln Sinnlos.Doch wofür wurde mein Leben vorbereitet? Was ist wohl der Sinnzusammenhang, in den mein Leben eingefädelt wurde? Und was soll durch mich vorbereitet werden? „Ich gehe vor, um einen Platz für euch vorzubereitetn“ hat mal jemand gesagt, der nicht nur eben Zigaretten holen ging. Der Große Vorbereiter, der alles vorbereitet hat, was noch Sinn tragen wird. Womit wird denn nun das Vorbereitete gefüllt? das scheint der Große Vorbereiter irgendwie abgegeben zu haben an andere, an die Nachbereiter? An die Planerfüller, Lückenbesetzer, an die, die eintreten sollen in den bereiteten Raum, wie die Kinder am Heiluigen Abend, wenn das Glöckchen bimmelt und das Christkind alles vorbereitet hat.
Vorbereitet heißt noch nicht „Fertig“. Der Raum ist da, jetzt kann gespielt werden!

Eine Antwort zu “Vorbereitung?”

  1. loveandtheft Sagt:

    1. „Der Große Vorbereiter, der alles vorbereitet hat, was noch Sinn tragen wird.“

    2. Sinn tragen vorbereiten. Das heißt: Unterwegs wie Maria und Josef zur Krippe.

    3. Freiheit ist so was von unklar aber unbedingt muss es sie geben. Vielleicht ist das auch der Grund für die ganze Überspanntheit.

    4. Müsste man sich dann immernoch Sysiphos als einen glücklichen Menschen vorstellen? (Olala)

    Allerdings: Gute Nacht. Frag mich bloß nicht. Ich brauch eigentlich auch Ferien.

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